Aussprache #1 - Das schwedische Alphabet

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A [ɑː] K [koː] U [ʉː]
B [beː] L [ɛl] V [veː]
C [seː] M [ɛm] W [dʊbəlveː]
D [deː] N [ɛn] X [ɛks]
E [eː] O [uː] Y [yː]
F [ɛf] P [peː] Z [“sɛːta]
G [geː] Q [kʉː] Å [oː]
H [hoː] R [ær] Ä [ɛː]
I [iː] S [ɛs] Ö [øː]
J [jiː] T [teː]
Das schwedische Alphabet hat 29 Buchstaben: neun Vokale und 20 Konsonanten.

Der Buchstabe W galt bis 2006 nicht als eigenständiger Buchstabe, sondern als Schreibvariation von V. Er wurde aber wieder ins Alphabet aufgenommen. Zusammen mit Q und Z kommt er nur in Lehnwörtern und Eigennamen vor.

Ä und Ö gehören zum Alphabet und stehen ganz am Ende. Sie sind somit nicht nur Varianten von A und O, wie dies im Deutschen der Fall ist. Außerdem ist der Buchstabe Y ein Vokal, kein Konsonant wie im Deutschen. Zusätzlich haben wir noch das schwedische Å.

Vokale

In der schwedischen Sprache unterscheidet man zwischen harten und weichen Vokalen.

Zu den harten Vokalen zählen A, U, O und Å und zu den weichen E, I, Y, Ö und Ä. Diese Differenzierung ist für die Aussprache bestimmter Konsonanten und Konsonantenverbindungen wichtig. Weiche Vokale verändern ihre Aussprache.

Außerdem gibt es die Einteilung in lange und kurze Vokale.

Lang ist ein Vokal ist immer dann:

  • wenn er betont ist und ihm kein Konsonant folgt (bi [biː] Biene)
  • wenn er betont ist und ihm nur ein Konsonant folgt (bil [biːl] Auto)
  
bi
Biene
  
bil
Auto

Kurz ist ein Vokal hingegen immer dann:

  • wenn auf ihn ein Doppelkonsonant folgt (puss [pɵs] Kuss)
  • wenn zwei oder mehrere andere Konsonanten folgen (häst [hɛst] Pferd)
  • wenn er nicht oder nur schwach betont ist (fågel [‚foːgəl] Vogel, tomte [“tomtə] Wichtel)
  
fågel
Vogel
  
häst
Pferd
  
puss
Kuss
  
tomte
Weihnachtsmann, Wichtel

Konsonanten

Doppelte Konsonanten verkürzen immer den Vokal vor ihnen. Nur bei M und N gibt es Ausnahmen. Diese sorgen meist auch bei einfacher Schreibung dafür, dass der Vokal vor ihnen kurz ist.

  
hem
Zuhause, Heim
  
man
Mann